Chorgemeinschaft auf großer Tagesfahrt in den Harz – 30.08.2025

Liebe Iris, lieber Hans,

was habt ihr euch da wieder für einen genialen Coup ausgedacht!

Schon der Anfang war spektakulär: Aufstehen mitten in der Nacht – der Hahn schlief noch, der Nachbar schnarchte noch, und wir standen schon putzmunter (naja…) bereit.

Zum Glück folgte die erste Belohnung gleich in Isernhagen beim Hotel Hennies: ein Frühstücksbuffet vom Allerfeinsten, mit allem Drum und Dran, sodass niemand befürchten musste, unterwegs an akuter Brötchenunterversorgung zu leiden. Mit gut gefüllten Mägen rollten wir weiter nach Wernigerode.

Dort gab’s ganze drei Stunden Freigang – fast wie im Ferienlager, nur ohne Aufsichtszettel! Das Städtchen zeigte sich von seiner schönsten Seite: Fachwerk, enge Gassen, bunte Häuschen, und hinterher die Bimmelbahn-Tour mit Erklärungen. Unvergessen bleibt natürlich die Geschichte vom schiefen Haus: Weil die Wernigeroder Männer zu neugierig in den Waschbach glotzten, neigte sich das Haus immer weiter – architektonische Physik! Pisa kann einpacken.

Danach ging’s abwärts in die Unterwelt: die Baumannshöhle. Wir lernten alles über Stalaktiten, Stalagmiten, Urzeitbären und warum Vegetarier in der Eiszeit keine gute Überlebenschance hatten. Und Herrn Baumann haben wir auch gleich ins Herz geschlossen – wer entdeckt schon im 16. Jahrhundert mal eben nebenbei eine Höhle?

Zum großen Finale dann der Adrenalinkick: die Hängebrücke über das Rappbodetal! Ein bisschen schwankend, ein bisschen kribbelnd, aber mit einem grandiosen Ausblick. Oben drauf noch der Solitärturm – zwei Mutige wagten sich hinauf und hatten von da oben das ganze Geschehen bestens im Blick.

Zum kulinarischen Abschluss: Bockwurst international – mit pain grillé, moutarde et ketchup. Wenn das kein Sternemenü war!

Kurzum: eine Fahrt voller Lachen, Staunen, Leckerbissen und leichter Nervenkitzel. Ein dickes Dankeschön an euch, liebe Iris und lieber Hans, und an das gesamte Festausschuss-Team! Ihr habt wieder einmal gezeigt: Mit euch wird jede Fahrt zum Erlebnis.

Eure 32 Chorreisenden

PS: Wie konte ich nur vergessen zu erwähnen??

Die Grottenmolche lieferten, dank Iris, ein „geniales“ Dona Nobis in der Höhle ab. (Oder lag es an der tollen Akustik?)